Rollrasentipps
Sie planen einen neuen Rollrasen zu verlegen?
Dann können wir helfen. Damit Sie lange Freude an Ihrer neuen Rasenfläche haben, haben wir für Sie wichtige Hinweise zur Verlegung und zur Pflege von Rollrasen. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, damit bei Ihrem neuen Projekt auch alles nach Ihren Vorstellungen laufen kann. Nutzen Sie auch unser Infoblatt Rollrasen - um immer alle wichtigen Hinweise zur Hand zu haben.
Tipps zum Verlegen von Rollrasen
Organisation & Mengenplanung
Bestellen Sie nur so viel Rollrasen, wie Sie am Liefertag verlegen können. Die Soden sollten innerhalb von 24 Stunden verarbeitet werden, um ein Austrocknen oder eine Erwärmung und Fäulnis auf der Palette zu verhindern. Planen Sie ca. 3–5 % Verschnitt ein – bei vielen Kurven und Ecken etwas mehr.
Untergrund vorbereiten
Ein ebener, gut gelockerter Boden ist das Fundament für Ihren Traumrasen. Planen Sie idealerweise ein paar Tage Ruhezeit nach dem Fräsen und Walzen ein. Bei schweren Böden verbessert das Einarbeiten von etwas Sand die spätere Durchwurzelung spürbar.
Rollrasen verlegen
Beginnen Sie an einer geraden Kante und verlegen Sie die Bahnen stets lückenlos auf Stoß im versetzten Verband (wie ein Mauerwerk). Vermeiden Sie Kreuzfugen und Überlappungen. Ein abschließendes, gleichmäßiges Anwalzen stellt den optimalen Bodenschluss für die Wurzeln her.
Bewässern & Anwachsphase
In den ersten 10 bis 14 Tagen entscheidet die Bewässerung über den Erfolg: Wässern Sie tiefgründig, damit nicht nur der Rasen, sondern vor allem das darunterliegende Erdreich gut durchfeuchtet wird. Nach etwa zwei Wochen sind die Soden fest verwurzelt und der Rasen kann erstmals vorsichtig gemäht werden.
Weitere Tipps für einen schönen Rasen
Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe einer Rasenfläche angeritzt. Hierbei soll Mulch und Moos entfernt werden, damit der Rasenboden besser belüftet wird. Dieses sollte frühestens nach einem Jahr geschehen.
Auch bei späteren Schnitten muss immer auf scharfe Messer am Rasenmäher geachtet werden. Stumpfe Messer „rupfen“ an den Grashalmen und fördern Pilzbefall an den Gräsern.
Stellen Sie den Rasenmäher nie unter vier Zentimeter Schnitthöhe ein. Im Sommer sollten es sogar besser fünf bis sechs Zentimeter Schnitthöhe sein. So erhalten Sie eine schönere Grünoptik am Rasen, reduzieren die Bewässerungsnotwendigkeit und unterdrücken Unkraut und Moos, das sich zwischen den Grashalmen bilden kann.
Je häufiger Sie Ihren Rasen mähen, desto mehr fördern Sie dichtes Wachstum. Daher auch bei künftigen Schnitten darauf achten, dass die Halme nicht mehr als ein Drittel ihrer Gesamtlänge verlieren.
Der Rasen sollte 3x im Jahr gedüngt werden. So kann Ihr Rasen gesund und kräftig bleiben. Außerdem können sich die Grashalme so auch dauerhaft gegen immer wiederkehrendes Unkraut und Moos wehren.
Ihr Rasen ist diversen Stressfaktoren ausgesetzt. Wasser- oder Lichtmangel, hohe Belastung oder auch Staunässe können zu Mängeln führen. Optimalerweise lassen sich diese im Frühjahr ausbessern. Vor den Wintermonaten zu mähen und den Rasen noch einmal kräftig zu düngen, kann solchen Mangelerscheinungen teilweise vorbeugen. Sollten trotzdem Mangelerscheinungen auftreten, können Sie diese dann entweder mit Rasensamen oder kleinen Rollrasenstücken ausbessern.










